Monatsarchiv: Dezember 2009

Was ist ein Glaubenssatz? Was ist eine Ersterfahrung? Und was soll das ganze?

Was ist ein Glaubenssatz?

Ein Glaubenssatz ist eine fremde Meinung, die als eigene Meinung (und somit als automatisch wahr) angenommen wird. Glaubenssätze sind jedoch Ideen oder Anschauungen anderer Leute, die wir (bewusst oder unbewusst) übernommen haben (zum Beispiel durch Lesen, TV & Hollywood, Diskussionen, Beobachtung unserer Eltern usw.).

Ein Glaubenssatz ist eine Interpretation der Welt, also das, was Sie glauben, das wahr und richtig ist, es ist jedoch nicht bewiesen, dass es wirklich so ist.

Einer der Effekte unseres Verstandes (bzw. eigentlich unseres Unterbewussten) ist, dass wir nur Dinge „reinlassen“ von denen wir glauben, dass sie wahr sind. (So wie wir Dinge tun, von denen wir im Moment glauben, dass sie richtig sind – obwohl wir es vielleicht schon eine Sekunde danach bereuen).

Unser bewusster Verstand sucht nun die ganze Zeit Beweise und Erklärungen für diese bestehenden Glaubenssätze. Und filtert fleißig Information so, wie sie gebraucht wird.

Das Problem von Glaubenssätzen ist jedoch, dass sie nicht auf Tatsachen und Realität basieren (denn sonst wären es ja Wahrheiten) sondern auf dem was wir oder andere GLAUBEN, dass eine Wahrheit ist.

Beweise dafür gibt es jedoch nicht, denn sonst wäre es ja ein „Wissenssatz“. 😉

Glauben ist jedoch NICHT WISSEN.

Ein Beispiel: Ein gängiger Glaubenssatz vor einiger Zeit war, dass unsere Erde eine flache Scheibe auf dem Rücken von vier Schildkröten ist. Naja, dieser Glaubenssatz wurde dann von dem abgelöst, dass das mit den vier Schildkröten kompletter Unsinn ist. Jedoch ist es unumstößliche Wahrheit, dass man von der flachen Scheibe (genannt Erde) runter fällt, wenn man nur weit genug in dieselbe Richtung geht.

Dieser Glaubenssatz wurde vor gar nicht allzu langer Zeit von einem mutigen Mann widerlegt, der es darauf ankommen ließ.

Neben solchen globalen Glaubenssätzen (die Memen genannt werden und auch von Generation zu Generation weitergetragen werden können) gibt es auch solche, die unser Leben beziehungsweise unsere Lebensqualität schon sehr viel mehr beeinflussen.

Ein gängiger Glaubenssatz ist beispielsweise, dass etwas Schlimmes passieren wird, wenn man eine fremde Frau anspricht, um sie ohne viel drum rum zu fragen, ob sie mit einem ins Bett gehen will.

Selbst wenn Sie denken, dass dieser Glaubenssatz nicht stimmt, frage ich Sie jetzt ernsthaft (und bitte Sie, sich 10 bis 15 Sekunden Zeit für die Antwort zu nehmen): „Warum haben Sie es noch nicht gemacht?“

(So…Bitte jetzt 10 bis 15 Sekunden nachdenken, warum Sie es nicht gemacht haben, bevor Sie weiterlesen).

All die Gründe und Ausreden, die Ihnen jetzt, in diesen paar Sekunden gekommen sind,  sind Ihre eigenen, rationalen Erklärungsversuche, um an diesem Glaubenssatz festzuhalten und ihn nicht ändern zu müssen.

Und dass es ein Glaubenssatz ist (und keine bewiesene Wahrheit) ergibt sich daraus, dass weder Sie noch vermutlich irgendjemand, den Sie kennen, genau das getan hat: Eine fremde Frau ohne viel drum rum zu fragen, ob sie mit ihm ins Bett gehen will.

Viele Männer malen sich jedoch bei der Vorstellung gewisse Bilder aus, erwarten also eine entsprechende Reaktion.

Glaubenssätze führen also zu bestimmten Erwartungen und sind von uns nicht überprüft, sondern werden einfach angenommen.

Kommen wir zum zweiten Bestandteil von Selbstvertrauen: Ersterfahrungen.

Was ist eine Ersterfahrung?

Eine Ersterfahrung ist (ähnlich einer Prägung) eine Form der Persönlichkeitsbildung durch tatsächliche Erlebnisse in einer empfänglichen Phase (im Gegensatz zu Glaubenssätzen, die nicht auf unseren tatsächlichen Erlebnissen basieren).

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, wie Klein Jürgen im Kindergarten voll Zuversicht zu Klein Susi geht, die ihm aus irgendeinem Grund gefällt, und ihr sagt, dass er mit ihr spielen will.

Klein Susi ist aber gerade so mit ihren Puppen beschäftigt, dass sie Klein Jürgen sagt, dass sie jetzt nicht mag. (Das heißt jetzt nicht, dass sie Klein Jürgen nicht mag. Sie mag nur jetzt nicht mit ihm spielen.)

Aber: Klein Jürgen ist einfach traurig und geht weg.

Das Ganze ist zwar nach wenigen Tagen schon wieder vergessen, aber irgendwie hat sich Klein Jürgens Verhalten gegenüber Klein Susi verändert: Sie gefällt ihm nach wie vor, aber aus irgendeinem Grund traut er sich nicht mehr zu ihr hinzugehen.

Kein Jürgen ist noch zu jung, um irgendetwas in die Situation zu interpretieren, jedoch verbindet er das Ansprechen mit dem Gefühl des „abgewiesen Werdens“ und von Traurigkeit. Da dies zum ersten Mal in seinem Leben passiert ist, prägt es ihn am stärksten.

Es war Klein Jürgens Ersterfahrung mit dem anderen Geschlecht, und wenn er Pech hat, verfolgt ihn dieses ungute Gefühl sein Leben lang.

(Das war natürlich nur ein sehr vereinfachtes Beispiel. Es hätte auch anders laufen können. Klein Susi hätte sich freuen und mit ihm spielen können. Wir wissen auch nicht, wie seine Rollenbilder waren usw. Es gibt unendlich viele Faktoren, die bei dem Ganzen mitspielen. Jedoch prägt eine Ersterfahrung die Persönlichkeit eines Menschen stark, vor allem, weil dadurch ein bestimmtes Gefühl verbunden wird.)

Ab einem gewissen Alter ist man in der Lage, die Ergebnisse seiner Taten zu interpretieren. Diese Interpretationen basieren jedoch meist auf (fremden) Glaubenssätzen.

Ersterfahrungen kombiniert mit Glaubenssätzen haben Sie zu dem gemacht, der Sie sind.

Eine Kombination aus verdrängten Ersterfahrungen und bestehenden Glaubenssätzen sind für die verschiedenen Reaktionen in unserem Körper verantwortlich (sprich: Angst), und das nicht nur beim Thema Frauen.

Es gibt keine genetische Veranlagung oder genetisch programmierte Angst davor, Frauen anzusprechen. Alles ist erlernt!

Es geht darum, diese behindernden Glaubenssätze zu erkennen und durch solche zu ersetzen, welche mich meinen Zielen näher bringen.

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Selbstvertrauen und Business

Ich wurde gefragt, ob (sexuelles) Selbstvertrauen auch im Businessbereich helfen kann.

Natürlich!

Ein erfolgreicher Mann hat nicht Selbstvertrauen, WEIL er erfolgreich ist.
Er ist erfolgreich, WEIL er Selbstvertrauen hat.

Preisverhandlungen ohne Selbstvertrauen sind zum Scheitern verurteilt, denn Selbstvertrauen beinhaltet die Fähigkeit, die Konsequenzen von negativen Ergebnissen zu tragen. Und etwas zu riskieren (nicht zu verwechseln mit spielen. Spiel ist reiner Zufall, Risiko muss immer kalkuliert sein und kalkulierbar).

Sexuelles Selbstvertrauen (also das mit dem anderen Geschlecht, beim Ansprechen aber auch beim sog. Eskalieren, also wenn Sie sie länger als normal berühren, sie zum Küssen zu sich ziehen oder anfangen, sie aus ihrem Mini-Rock zu schälen) ist am stärksten mit dem Selbstwert verbunden und mit der eigenen Identität.

Wenn Sie den Mumm haben, eine attraktive, wildfremde Frau auf der Straße anzusprechen, ist es ein Leichtes, vor 100 Menschen eine Rede zu halten.

Aber wenn Sie vor 100 Menschen eine Rede halten können bedeutet das nicht, dass Sie eine attraktive, wildfremde Frau auf der Straße ansprechen können!

Selbstvertrauen gibt Ihnen im Geschäftskontext einfach ein Auftreten und Möglichkeiten, die Sie sonst nicht hätten. Und wenn Sie ein unverschämtes Preisangebot machen und die Dame auf der anderen Seite mit einem süffisanten James-Bond-Lächeln anstrahlen, kann sie nicht wirklich sauer sein…

Und sollte aus dem Geschäft nichts werden (weil Ihr Angebot zu unverschämt war) haben Sie immer noch die Möglichkeit, das Ganze zu wenden: „OK, es sieht so aus, als ob aus dem Geschäft nichts wird… aber das ist absolut nebensächlich, denn ich habe Sie ja dadurch getroffen. Das entschädigt einiges. Hätten Sie irgendwelche moralischen oder sonstigen Bedenken, mit mir mal auf einen Kaffee zu gehen? Ich meine, vielleicht lernt man sich ja da noch besser kennen…“ … oder so ähnlich.

Nur durch Maximales Selbstvertrauen haben Sie auch die Eier, so etwas durchzuziehen… 😉

 

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Zeitspartipp….

Also, gleich vorweg: Das Teil war eine ganz spontane Idee und das war der erste und einzige Shot.

Aber meine Bitte ist, mein Geplapper mal außer Acht lassen, ebenso die Optik, sondern nur die erwähnte Technik eine einzige Woche zu machen!

Ich garantiere: Sie werden damit mehr schaffen und fertig bringen als in einem Monat!

Worum ich Sie außerdem noch bitte: Klicken Sie auf das „YouTube“ Logo im Bild rechts unten… dann kommen Sie direkt auf die You-Tube Seite, und können dort einen Kommentar zum Inhalt des Videos verfassen.

Und es mit 5 Sternen bewerten. Mindestens…

Nein, Spaß, natürlich freue ich mich über gute Bewertungen und über Kommentare, aber jeder wie er will…

OK, viel Spaß!

 

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Was gute Ausreden ausmachen…

Also das nenne ich mal kreativ… 😉

 

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